Blutegel-Therapie

Der Blutegel spielt seit Alters her eine bedeutende Rolle in der Medizin. Das Wort Egel kommt aus dem Griechischen und bedeutet „kleine Schlange“. Heute setzt man Blutegel wieder oft ein, besonders in der Chirurgie. Die Heilwirkung der Blutegel liegt an der Substanz Hirudin, die sich im Speichel des Blutegels befindet. Diese Substanz hemmt Blutgerinnungen. Sie werden deshalb immer für Erkrankungen, die in Zusammenhang mit Blut auftreten, angewendet. Die medizinischen Blutegel, die bei der Therapie angewendet werden, stammen aus speziellen Züchtungen. Während der Therapie verliert man pro Blutegel ca. 10 ml Blut. In der erwünschten weiteren Nachblutung, die bis zu 12 Stunden dauern kann, weitere 20-30 ml Blut. Blutegel dürfen nur einmal eingesetzt werden. Der Speichel von Blutegeln enthält nicht nur Hirudin, sondern auch Stoffe, die Entzündungen hemmen und Schmerzen beseitigen. Der Einfluss der Blutegeltherapie geht in erster Linie auf lokale Störungen, aber auch auf das Gesamtbefinden des Patienten ein. Nach der Behandlung können kurzfristig um die Bissstelle herum Rötungen und Schwellungen mit Juckreiz auftreten. Das ist eine normale Reaktion des Körpers auf die Therapie im Sinne der Erstverschlimmerung. Die Blutegel verwendet man bei Krampfadern, Thrombosen, Phlebitis (Venenentzündung), Apoplexis und Rheuma.

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Grazyna Dormann

Dipl.-Biologin und Heilpraktikerin

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